56 Ideen für Chorweiler

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Künstler B. Prinz beantwortet die Fragen von interessierten Bürgern.
Künstler B. Prinz beantwortet die Fragen von interessierten Bürgern.
Schon am Freitag, dem 23. September fragte jemand neugierig in einer Chorweiler-Facebook-Gruppe: „Was ist das fuer ein Zelt am schwimmbad?“.  Des Rätsels Lösung wurde vom Admin der Gruppe am nächsten Tag geliefert: „Bürgerbeteiligungsaktion "Platz für Chorweiler" für die heutige Veranstaltung.“ Das Zelt  auf der Wiese vor dem Bürgerzentrum beherbergte in der Tat die „Ideenwerkstatt“. Die dritte Phase der Bürgerbeteiligung für die Gestaltung der drei Plätze in Chorweiler fand am 24. September statt.

Die ersten zwei Termine (wir haben berichtet) fanden in Chorweiler großen Zuspruch. Gestartet haben die Organisatoren - die von der Stadt beauftragten Büros "Urban Catalyst Studio" und "Umschichten"-  mit einer Infoveranstaltung. Bei der zweiten Veranstaltung wurden die Bürger aufgerufen ihre Ideen einzubringen, wie Chorweilers Plätze  aussehen könnten. Es kam eine Lawine von Ideen aller Art. Es ging schließlich um die Zukunft des Stadtteils. Und das betrifft jeden. Man konnte nun mitbestimmen, in welcher Umgebung man leben wird. Eine immer noch seltene Gelegenheit bei der Stadtplanung.

Die Organisatoren haben 56 Ideen gezählt. Ganz hoch im Kurs standen Wünsche nach Sicherheit und Sauberkeit, einschließlich schönere Mülltonnen. Die populärste Idee war ein Wasserspielplatz für Kinder. Die Sehnsucht nach einem Biergarten war sehr groß. Gefragt waren Sportgeräte im Freien und ein Fitnessstudio. Ein Forum für Talente, – eine Freilichtbühne hätte auch nicht geschadet -, wie auch ein Open-Air-Kino. Ein Schachspiel für draußen wurde ausprobiert, ein Basketballplatz getestet. Von Kindern kam der Wunsch eine Bank in Pink für Mädchen zu installieren. Schließlich gibt es die Farbe Grau mehr als genug in Chorweiler.

Auch am Samstag, dem 24. September, kamen Stadtplaner, Architekten und engagierte Bürger zusammen um zu begutachten, was bis jetzt gemacht wurde und um weiter zu diskutieren. Die  Ideensammlung geht aber noch eine Weile weiter (Anregungen und Ideen können noch bis Weihnachten 2016 an die E-Mail-Adresse info@urbancatalist-studio.de gesendet werden).

Am Ende des Jahres wird genau kalkuliert welche Idee wieviel kostet. Das braucht seine Zeit. Aber der Bau danach sollte zügig vorangehen. Das Projekt "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" mit einer Summe von fünf Millionen Euro gefördert. Das Geld muss bis spätestens 2018 verbraucht werden und 2019 bekommt Chorweiler dann ein neues Gesicht.

Die nächste Veranstaltung ist für den 03.11.2016 geplant, findet dann aber im Bürgerzentrum statt. Das Wetter im November ist schwer kalkulierbar.

26.09.2016, Larissa Owtscharenko

Ohne DJ Babur (Abedil) ging überhaupt nichts!
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Landschaftsarchitekt M. Diekmann erklärt seine Vision.
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Basteln war angesagt
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Der Bürgermeister Zöllner hat das Wort.
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G. Maulbecker zeigt eine bessere Stelle für seine Kunstwerke
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Eine Diskussionsrunde mit dem Architekten von Wolff
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B. Prinz mit Andre’ und anderen Kindern basteln weitere Objekte.
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Herr Schwark vom Planungsamt und Frau Weber von Bürgerzentrum sorgen für PR.
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Klaus Overmeyer von Urban Catalist zeigt einen Nachbau von Chorweiler:  Die Stühle sind Hochhäuser, die Flaschen auf dem Boden sind die Bäume, der kleine Bau aus Lego ist das Cafe’ Olko.
Klaus Overmeyer von Urban Catalist zeigt einen Nachbau von Chorweiler: Die Stühle sind Hochhäuser, die Flaschen auf dem Boden sind die Bäume, der kleine Bau aus Lego ist das Cafe’ Olko.
Die beteiligten Künstler B. Prinz und G. Maulbecker begutachten den Aufbau.
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Streetworker R. Friedrich (rechts) in einer Diskussion mit aktiven Bürgern (Cemal Salman und Miydat Koc, v.l.)
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