Seit 20 Jahren auf der Bühne

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b_350_233_16777215_00_images_Artikel_Chorweiler_2016_10_IMG_9037.jpgIm August 1996 haben sich etwa 10 Personen in den Räumlichkeiten der evangelischen Kirche im Kölner Norden zusammengefunden. Sie alle vereinte die Liebe zum Gesang. So entstand vor 20 Jahren der Chor der Russlanddeutschen, der sich später den Namen „Heimatklänge“ gegeben hat. Viele Teilnehmer der ersten Stunde sind immer noch dabei.

Aktuell zählt der Chor 22 aktive Mitglieder. Die letzten neun Jahre wird er von Margarita Prinz geleitet.

Sie hat seinerzeit eine akademische Ausbildung als Chordirigentin in Ekaterinburg (Russland) abgeschlossen und langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt.  "Heimatklänge" singt oft bei Gottesdiensten, einmal durfte er sogar im Kölner Dom auftreten. Der Chor ist im Bezirk Chorweiler gut bekannt, aber auch in München, Berlin, Dresden, Hamburg und Hamm sind sie schon mal Gast gewesen.

Am 28. Oktober 2016 feierte der Chor in der evangelischen Kirche Chorweiler sein 20-jähriges Jubiläum. Über zweieinhalb Stunden dauerte das Konzert. In der Pause kosteten die Besucher eine Menge leckere Kuchen, liebevoll zubereitet von den Chormitgliedern und ihren Freunden.

b_225_150_16777215_00_images_Artikel_Chorweiler_2016_10_IMG_9024.jpgb_225_150_16777215_00_images_Artikel_Chorweiler_2016_10_IMG_9043.jpgb_225_150_16777215_00_images_Artikel_Chorweiler_2016_10_IMG_9048.jpg

Der Chor besteht lange schon nicht mehr nur aus Russlanddeutschen. Auf der Website der Gruppe steht: "Wir haben in unserer internationalen Gruppe auch Vertreter aus anderen Volkszugehörigkeiten. Daher ist das Hauptkriterium in unserer Gruppe nur die Liebe zur Musik und zum Singen". Entsprechend breit ist das Repertoire gefächert: es reicht von russisch-orthodoxen Liturgien, über russische, jüdische, deutsche Volkslieder und manche internationalen Hits bis hin zum deutschen Schlager.

Gäste, Zuschauer und Gemeindevertreter gratulierten dem Geburtstagskind, der Gemischte Chor Cäcilia Chorweiler sang sogar ein russisches Ständchen. Ein würdiger Abend für die leidenschaftlichen Chorsänger.

01.11.2016, Alexander Litzenberger

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