Stadt belegt Turnhalle in Lindweiler

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Stadt Köln informiert
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Deutsches Rotes Kreuz betreut bis zu 160 Menschen vor Ort

Die Stadt beginnt ab dem heutigen Dienstag, 2. Februar 2016, mit der bereits angekündigten Unterbringung Geflüchteter in der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule Soldiner Straße in Köln-Lindweiler. In Lindweiler gibt es bis zu 160 Schlafplätze. Das Deutsche Rote Kreuz als Träger organisiert die Versorgung der Menschen vor Ort und stellt die Betreuung und Beratung durch Sozialarbeiter sicher.
Die Anwohnerinnen und Anwohner sind am morgigen Mittwoch, 3. Februar 2016, ab 19 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung in die Aula der GGS Soldiner Straße 68 eingeladen. Einlass ist ab 18.30 Uhr.


Zurzeit leben mehr als 11.200 Geflüchtete in städtischen Einrichtungen. Für die Stadt Köln besteht eine gesetzliche Verpflichtung, die Menschen unterzubringen und sie zu versorgen, um eine drohende Obdachlosigkeit zu vermeiden.

Da die regulären städtischen Unterbringungskapazitäten voll ausgelastet sind, nutzt das Wohnungsamt bislang 20 von insgesamt 270 Turnhallen im Kölner Stadtgebiet.
Die Stadt Köln arbeitet mit Nachdruck an der Errichtung von Leichtbauhallen, mit deren Hilfe die Nutzung weiterer Turnhallen zur Unterbringung Geflüchteter vermieden sowie die Freigabe der derzeit belegten Sport- und Turnhallen für den Schul- und Vereinssport schnellstmöglich erzielt werden soll.

Der erste Standort ist in der vergangenen Woche in Ostheim in Betrieb gegangen. Drei weitere an der Wilhelm-Schreiber-Straße (Ossendorf), am Luzerner Weg (Mülheim)  und Butzweiler Hof (Ossendorf) sind bereits identifiziert. Auch dort sollen zeitnah Leichtbauhallen errichtet werden.

02.02.2016, Stadt Köln

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