Mit Lichtgeschwindigkeit durch das Datennetz

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Glasfaser Unterricht Gymnasium Köln-Pesch

Glasfaserunterrich am Gymnasium Pesch
Glasfaserunterrich am Gymnasium Pesch

Projekttage sind für Schüler oft spannend und bieten eine abwechslungsreiche Ergänzung zum regulären Unterricht. Deshalb hat NetCologne in diesem Schuljahr gemeinsam mit der Deutschen Umwelt-Aktion ein neues Projekt im Bereich Daseinsvorsorge ins Leben gerufen. Im Fokus steht alles rund um das Thema Datenübertragung und schnelle Netze. Im letzten Halbjahr haben bereits 30 weiterführende Schulen daran teilgenommen – jetzt wird das Projekt aufgrund der positiven Nachfrage auf das zweite Halbjahr erweitert.

Unterricht mal anders

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8c des Gymnasiums Köln-Pesch stand heute Unterricht der etwas anderen Art auf dem Stundenplan: Der freiberufliche Umwelt-Pädagoge Dr. Markus Phlippen von der Deutschen Umwelt Aktion e.V. war zu Besuch und ging mit den Physik-Klassen der Frage nach, wie eigentlich Daten übertragen werden – von der E-Mail über Telefon bis hin zum Fernsehen. Dabei spannte sich der Bogen von den Anfängen der menschlichen Kommunikation und den ersten Codierungen bis zum digitalen Datenaustausch in Lichtgeschwindigkeit über das Internet. Neben spielerischer Gruppenarbeit warteten auf die Schüler natürlich auch spannende Experimente.

„Die meisten Kids nehmen solch alltägliche Dinge wie das Internet als selbstverständlich an und denken oft nicht darüber nach, was dahinter steckt – genau wie wir Erwachsenen auch. Es ist jedes Mal aufs Neue schön zu sehen, mit welcher Begeisterung sie das Wissen aufnehmen und wie viel sie intuitiv richtig vermuten“, sagt Markus Phlippen.

 

Datenübertragung per Lichtgeschwindigkeit

Umwelt-Pädagoge Dr. Markus Phlippen im Unterricht
Umwelt-Pädagoge Dr. Markus Phlippen im Unterricht
Projekttage zum Thema Daseinsvorsorge werden an Schulen schon seit vielen Jahren durchgeführt. Klassischerweise gehörten dazu bislang immer die Schwerpunkte Energie, Wasser, Umwelt, Abfall und Klima. „Mit unserem neuen Projekttag wollten wir den Schülern gerne einen Einblick in die Welt hinter den digitalen Medien vermitteln“, erklärt Patrick Helmes, Leiter Kommunikation bei NetCologne. „Eine schnelle Datenautobahn ist heute fast genauso wichtig, wie eine Verkehrsautobahn und wir möchten erklären, welche Wege die Daten gehen und warum sie manchmal schnell wie Licht fließen und manchmal eben nicht.“

Digitales Lernen

Das Gymnasium Köln-Pesch ist mit digitalem Unterricht bestens vertraut und gehört zu den Vorzeigeschulen in Köln. Hier gibt es bereits seit drei Jahren Tablet-Klassen mit schuleigenen Klassensätzen und der Umgang mit den digitalen Medien ist fester Bestandteil der Unterrichtseinheiten. „Deshalb freuen wir uns, dass wir den Kindern im Rahmen dieses neuen Glasfaserprojekts jetzt auch einen praxisnahen Einblick in die digitale Welt ermöglichen können“, sagt der stellvertretende Schulleiter Johannes Sieben. Die Anmeldung für einen Projekttag im zweiten Schulhalbjahr ist aktuell über NetCologne noch möglich. Ein Anmeldefax findet sich auf der Homepage des Unternehmens unter www.netcologne-schulen.koeln. Weitere Informationen für Schulen sind auch per Mail an glasfaser-projekt@netcologne.de erhältlich.

Über das Glasfaserprojekt der NetCologne:

Als städtischer Anbieter für Telekommunikation engagiert sich NetCologne bereits seit über 15 Jahren an Kölner Schulen und stellt ihnen einen kostenfreien Zugang zum Internet zur Verfügung. Mit dem neuen Projekttag möchte das Unternehmen einen weiteren Beitrag zum Thema Daseinsvorsorge leisten, denn dazu gehören längst nicht mehr nur Wasser, Strom und die Verkehrsautobahn – auch die Datenautobahn nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Deshalb unterstützt NetCologne den umweltpädagogischen Unterricht der Deutschen Umwelt-Aktion und bietet an weiterführenden Schulen Projekttage zum Thema „Glasfaser: Mit Lichtgeschwindigkeit durch das Datennetz“ an.

Über die Deutsche Umwelt-Aktion:

b_300_200_16777215_00_images_Artikel_pesch_2016_foto3.jpegDie DUA wurde 1958 mit der Aufgabe gegründet, den Gedanken des Naturschutzes in den Schulbereich zu tragen. Heute deckt sie eine große Bandbreite an Themen rund um den Umweltschutz für Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen ab, darunter auch Projekte mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Derzeit arbeiten knapp 60 Umweltpädagogen und Naturwissenschaftler an den fast 400 Projekten, die die DUA jährlich durchführt.

Köln, 11.02.2016

Foto: Netcologne

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