Andreas Kossiski (SPD)

Kandidat Andreas Kossiski

Description

Liebe Leserinnen und Leser,

ich gratuliere dem Chorweiler-Panorama zu seiner Idee, aus Anlass der Landtagswahl am 14. Mai Direktkandidatinnen und –kandidaten des Wahlkreises 16 (Köln IV) vorzustellen. Denn während Sie mit Ihrer Zweitstimme aus Parteien auswählen können, haben Sie mit Ihrer Erststimme die Möglichkeit, sich konkret für eine Person zu entscheiden, die den Kölner Norden in den nächsten fünf Jahren im Landtag vertreten soll. Da kann es nur hilfreich sein, wenn Chorweiler-Panorama die Möglichkeit bietet, sich über die Kandidatinnen und Kandidaten zu informieren.

Ich möchte sie ermutigen, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Denn freie und geheime Wahlen sind ein tragendes Element unserer Demokratie. Überlassen Sie die Entscheidung, wer den Kölner Norden im nächsten Landtag vertritt, nicht anderen, sondern tragen Sie selbst zu dieser Entscheidung mit bei.

Andreas Kossiski

 

Zu meiner Person

Seit Mai 2012 gehöre ich als direkt gewählter Abgeordneter für den Kölner Norden dem nordrhein-westfälischen Landtag an. In dieser Zeit war ich stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses und Mitglied des Sportausschusses. Ich gehörte außerdem der nordrhein-westfälischen Verfassungskommission an und fungierte als SPD-Obmann im parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der sich mit den Hintergründen zur Mordserie des nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) befasste.

Weitere Schwerpunkte meiner Arbeit waren die Politikfelder, die im besonderen Maße auch den Kölner Norden betreffen: Sozialer Wohnungsbau, Verkehrsinfrastruktur, Wirtschaftspolitik, Arbeits- und Sozialpolitik, Integrationspolitik, Förderung des Breitensports.

Besonders hilfreich waren mir dabei immer die direkten Gespräche mit Betroffenen aus der Bürgerschaft oder den jeweiligen Vertreterinnen und Vertretern von Institutionen, Organisationen, Religionsgemeinschaften oder Vereinen. Meine Veranstaltungsreihe „Stadtteilgespräche im Kölner Norden“ diente dabei nicht nur dazu, komplexe politische Zusammenhänge zu vermitteln, sondern war in erster Linie für mich immer eine hervorragende Gelegenheit, um ungefiltert zu erfahren, wo den Menschen der Schuh drückt.

Vor dem Hintergrund meiner gemachten Erfahrungen und der entwickelten politischen Kontakte, vor allem auch in der Verbindung zwischen Landes- und Kommunalpolitik, haben mich die verantwortlichen Gremien der SPD wiederum als Direktkandidat für den Kölner Norden aufgestellt.

Mein Lebenslauf in Stichworten:

Geboren am 11. Juni 1958 in Itzehoe an der Westküste Schleswig-Holsteins. Zwei erwachsene Söhne. Mit meiner Lebensgefährtin lebe ich seit vielen Jahren in Köln.

Nach meiner Schulzeit startete ich 1974 bei der Landespolizei Schleswig-Holstein ins Berufsleben. Wesentliche Stationen in den folgenden 35 Jahren waren der polizeiliche Einzeldienst, Persönlicher Referent von zwei Innenministern in Schleswig-Holstein, Aufbaustab des Deutschen Forums für Kriminalprävention in Köln und Bonn, Leiter der Führungsstelle der Polizeiinspektion Köln-Chorweiler, Führungskraft der Leitungsassistenz zur Vorbereitung einer umfassenden Polizei- und Organisationsreform, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Leitungsstab beim Polizeipräsidenten Köln, Leiter der Verkehrsinspektion 2.

Meine langjährige ehrenamtliche Arbeit in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) führte mich schließlich in die hauptamtliche DGB-Arbeit, als ich 2009  DGB-Vorsitzender der Region Köln-Bonn und Mitglied im DGB-Bezirksvorstand NRW wurde. 2013 wurde ich in meinem Amt als Vorsitzender des DGB-Köln bestätigt und zum Regionsgeschäftsführer Köln-Bonn gewählt.

Innerhalb der SPD bin ich seit 2012 Beisitzer im Unterbezirksvorstand der KölnSPD und seit 2015 Stadtbezirksvorsitzender der SPD Chorweiler.

Neben meinen politischen und gewerkschaftlichen Aufgaben unterstütze ich auch noch zivilgesellschaftliches Engagement. Zum Beispiel als Vorsitzender des Fördervereins “Freunde des Bürgerzentrums Chorweiler e.V.“ oder als Vorstandsmitglied im Verein „Leben in Chorweiler e. V.“.

Als Vorsitzender des Sportstadt Köln e.V. gehört mein Engagement des Weiteren der Förderung von Leistungssport, Breitensport und Gesundheitsspo

 

Chorweiler-Chat mit Andreas Kossiski (SPD) am 9. Mai 2017, 10 Teilnehmer

moderator :Heute ist unser Chat-Gast Herr Kossiski, Landtagskandidat der SPD. Hier ab 00 Uhr.
moderator :Das steht im SPD-Wahprogramm für die NRW-Wahl:
moderator :Schule: Schüler sollen selbst entscheiden können, ob sie das Abitur nach acht oder neun Jahren Gymnasium (G8/G9) machen.
moderator :Kita: Elternbeiträge sollen für Kitakinder aller Jahrgänge weitgehend abgeschafft werden.
moderator :Studium: "Wir lehnen weiterhin jegliche Form von Studiengebühren für die Hochschulen in NRW ab",
moderator :Polizei: Die Polizeistärke soll von rund 40.000 auf 41.000 Beamte angehoben werden. Um gleichzeitig Pensionierungen auszugleichen, müssen dafür jährlich 2000 Polizeianwärter eingestellt werden.
moderator :Internet: "Bis 2018 werden alle Unternehmen in NRW (...) Zugang zu einem hochleistungsfähigen Internetanschluss von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erhalten.
moderator :Auf dem Lande: Die sechs Millionen Menschen, die in NRW auf dem Land leben, sollen mit gezieltem "Regionalmanagement" eine attraktive Umgebung erhalten: Mit Schulen und Kulturangeboten, Mobilität, altersgerechten Wohnungen, Jobs und Geschäften vor Ort.
Kossiski :moderatorGuten Abend zusammen
moderator :Guten Abend Herr Kossiski! Willkommen im Chorweiler-Chat!
moderator :Hier noch schnell ein Video mit Ihnen:
lsyrota :Guten Abend zusammen
Kossiski :lsyrota Hallo Leonid
Kossiski :Wollen wir anfangen?
moderator :Wir haben nun 19:00 Uhr. Herr Kossiski, wie haben Sie den Tag heute verbracht?
Kossiski :moderatorHausverteilungen im Wahlkreis, Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern im Wahlkreisbüro
moderator :Kossiski Was haben Sie dabei Neues erfahren?
Kossiski :moderatorEs waren Gespräche über Rentenprobleme, eine Wohnungssuche, Verkehrsprobleme. Eigentlich eine Verstärkung der Problemlagen, die mir schon bekannt sind und die ich in meinen politischen Forderungen auch artikuliert habe
Proxima :Sie sagen in Ihren Statements, dass Sie den Kölner Norden sehr gut kennen. Was sollte aus Ihren Sicht hier alles verbessert werden?
RN18 :Herr Kossiski, Sie schreiben: Schüler sollen selbst entscheiden, ob sie das Abi nach 8 bzw. 9 Jahren machen wollen. Wie sieht Ihr Konzept dafür aus? Was ist, wenn nur ein kleiner Teil an G8 interessiert ist? Oder umgekehrt? Eine ganze Stufe/Klasse für 10 Leute? Wäre ein festes Konzept nicht sinnvoller?
Kossiski :Proxima Ich kenne den Kölner Norden seit 2003. Damals war ich stellvertretender Polizeichef in Chorweiler. Verbessert werden müssen viele Dinge. z.B. die Wahrnehmung der Reststadt für den Kölner Norden. Wir sind nicht die Problemlöser für Großmarktverlagerung, Verkehrsproblemen und Wohnungsnot.
Proxima :Kossiski Aber gerade bei diesen Themen tut sich die Stadtverwaltung Köln schwer. Wo kann man hier ansetzen, um viel Unsinniges zu vermeiden?
Kossiski :RN18 Die Problematik G8/G9 ist nicht einfach zu lösen. Die SPD hat entschieden, dass Eltern und Schulen zusammen entscheiden dürfen, ob G8 oder G9 an der jeweiligen Schule durchgeführt wird. Natürlich ist es unrealistisch, dass an einer Schule unterschiedliche Klassen unterschiedliche Abschlüsse machen. Persönlich bin ich der Meinung, dass G8 eine falsche Entscheidung war und dass die Schüler und Schülerinnen das zusätzliche Jahr brauchen.
moderator :Oben sind einige gute Vorschläge der SPD aufgeführt. Sie kosten allerdings Geld. Wie sollen die Maßnahmen finanziert werden? Bzw. was soll dann eventuell gekürzt werden?
lsyrota :Herr Kossiski, ich würde gerne wissen, wie es nun mit der Autobahnausfahrt Chorweiler aussieht. Gibt es seitens des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums einen neuen Anlauf zum Bau der Ausfahrt?
Kossiski :Proxima Als Landtagsabgeordneter für Köln kann ich nur bedingt auf die autonome Stadtverwaltung Köln einwirken. Von Düsseldorf aus geht das nur mit entsprechender Mittelzuweisung für die Kommunen, die z.B. Köln in die Lage versetzt, kommunale Aufgaben zu lösen. Wir haben diese Mittel insgesamt erhöht, damit Pflichtaufgaben und freiwillige Leistungen möglich sind.
Kossiski :moderatorSehe ich genauso. Ich möchte hier festhalten, dass der SPD Finanzminister seit 1973 zum allerersten Mal in diesem Jahr keine weiteren Schulden im Haushalt gemacht hat. Im Gegenteil, wir haben einen spürbaren Haushaltsüberschuss erwirtschaftet. Dieses Geld wird für Bildung, innere Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und Schuldenabbau benutzt.
Proxima :Kossiski Diese Tatsachen sollten besser kommuniziert werden. Die Bevölkerung weiß davon sehr wenig.
Kossiski :lsyrota Gerade gestern war Verkehrsminister Groscheck in meinem Wahlkreisbüro zu einem Stadtteilgespräch mit Bürgervereinen aus dem Kölner Norden und Vertretern des Wirtschaftsforum Nord. Ohne auf einzelne Punkte im Detail einzugehen, waren alle Beteiligten sich der Komplexität der Verkehrssituation in unserem Stadtbezirk bewusst. Als Gesprächsergebnis hat der Minister festgestellt, dass der Kölner Norden einen "Masterplan Verkehr" benötigt. Hierfür müssen Bürger, Wirtschaft, Stadt, Land und Bund an einen Tisch. Und wir müssen unsere Forderungen z.B. Autobahnauffahrt gemeinsam formulieren und einfordern. Ich achte hierbei besonders auf die Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen.
moderator :Eine schwierige Frage: Im Wahlkreis IV leben ja sehr viele Menschen mit Migrationshintergund. Unter den neun Landtagskandidaten sind sie, wenn ich richtig informiert bin, nicht vertreten. Woran liegt es, was meinen Sie?
Kossiski :Proxima Kommunikation ist heutzutage ein großes Problem. Ich versuche auf verschiedenen Wegen Stadtteilgespräch, Internetseite, Soziale Medien, direkte Gespräche im Stadtteilbüro und Anwesenheit im Wahlkreis meinen Teil dazu beizutragen.
Kossiski :moderatorIch würde mir in der demokratischen, politischen Landschaft auch wesentlich mehr Pluralität und Vielfalt wünschen und ich kann nur jeden und jede ermuntern, sich politisch zu engagieren und so Teilhabe zu gewährleisten. Die SPD in Köln hat sich ins Stammbuch geschrieben: Wir werden bunter, jünger und weiblicher. Wir sind auf einem guten Weg. In der Landtagsfraktion sind Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund bereits vertreten und in wichtigen Funktionen tätig.
moderator :Darf ich Sie ganz privat fragen? Welche Musik hört Andreas Kossiski zu Hause auf der Sofa? Kochen Sie gerne? Haben Sie Hobbys?
lsyrota :[:happy2:]
Kossiski :moderatorMeine Favoriten seit 50 Jahren sind die Rolling Stones und ich freue mich besonders, dass sie in diesem Jahr wieder nach Deutschland kommen. Und ich werde Freitag vor dem PC sitzen und auf das Glück auf eine Karte hoffen. Kochen tut bei mir zu Hause meine italienische Lebensgefährtin und das ist gut so. Hobby: reisen in die ganze Welt, da meine Familie weit verstreut ist; lesen und Menschen treffen
moderator :Danke! Es ist schön die Kandidaten auch von ihrer menschlichen Seite kennzulernen.
moderator :Die Landtagsabgeordnete dürfen Nebeinkünfte haben. Machen Sie auch davon Gebrauch?
Kossiski :[:hat:]
Kossiski :moderatorMeine gesamten Einkünfte sind durch ein von der SPD umgesetztes Transparenzgesetz im Internet auf der Landtagsseite nachzulesen. Ich bin verpflichtet, alles offen zu legen. In meinem konkreten Fall bekomme ich die mir zustehenden Landtagsdiäten und darüber hinaus habe ich einen bestehenden Arbeitsvertrag über 16 Wochenstunden mit dem DGB NRW als Geschäftsführer für die DGB-Region Köln-Bonn.
Proxima :Ich habe den Eindruck, dass viele Chatter heute um diese Zeit entweder noch nicht zu Hause sind, oder müde von der Arbeit auf dem Sofa sitzen. Schade [:cry2:]
moderator :Eine Info an unsere Gäste: Sie haben alle Schreibrechte im Chat [:blink:]
Kossiski :Proxima Wir wollen hier niemanden beschimpfen, der nicht da ist und uns über jeden freuen, der an diesem Gespräch teilnimmt. Man kann es ja auch jederzeit im Internet nachlesen.
RN18 :Dann stelle ich mal eine etwas kontroverse Frage in die Runde: NRW liegt in fast allen möglichen Statistiken auf dem letzten Platz. Es gibt erhebliche Defizite in den Bereichen Sicherheit, Bildung und Infrastruktur. Rot-Grün hatte in den vergangenen Jahren genug Zeit, sich dieser Problematik anzunehmen. Warum sollte man jetzt noch SPD wählen?
Kossiski :RN18 Ich teile ihre Beschreibung nicht.
Proxima :Kossiski Es liegt mir absolut fern hier jemanden "beschimpfen" zu wollen. Das sollte eine Aufforderung Mitmachen sein!!!
moderator :Man hat den Eindruck, dass die SPD den Wohneigentum nicht so gerne unterstützt. Warum? Das Wohneigentum ist doch die beste Altersvorsorge. Und in ganz Europa sehr verbreitet.
RN18 :Müssen Sie ja nicht. Mir als Otto-Normalbürger sind aber starke Defizite bekannt. Marode Schulen, die aufgrund von fehlenden Mitteln nicht renoviert werden, kaputte Straßen, ewige Baustellen, Verwahrlosung einzelner Gebiete (Marxloh? Kölnberg? Tannenbusch-Neu?)...
Kossiski :RN18 Innere Sicherheit: erhebliche Mehreinstellungen (2300 pro Jahr). Kriminalität in der Gesamtheit in fast allen entscheidenden Bereichen gefallen und die uns besonders belastende Einbruchskriminalität in Köln z. B. im zweistelligen Bereich
Kossiski :RN18 Jugendkriminalität auf dem niedrigsten Stand seit 45 Jahren
Kossiski :RN18 Arbeitsmarkt: Fast 700 000 zusätzliche Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Mindestlohn eingeführt. Tariftreuegesetz eingeführt. Personalvertretungsgesetz im öffentlichen Dienst modernisiert.
Proxima :Ich wiederhole mich: Sollte alles besser kommuniziert werden.
Kossiski :RN18 Bildung: Demnächst 30 Stunden pro Woche Befreiung von KITA Gebühren. Zahl der Betreuungsplätze U3 verdoppelt. über 7000 neue Lehrer eingestellt.
Kossiski :RN18 Ich könnte hier noch weitere Punkte anführen, aber das würde den Rahmen sprengen.
Kossiski :moderatorIch weiß nicht, wie sie zu diesem Schluss kommen, wir fördern jegliche Form von Wohungsbau oder Eigentum schaffen. Allerdings bin ich der Ansicht, dass wir einen besonderen Fokus auf den sozialen und geförderten Wohnungsbau legen müssen, damit große Familien, alleinerziehende Elternteile überhaupt noch in der Lage sind in Köln eine Wohnung zu finden. Jedes Jahr stellen wir 1,1 Millarden Euro für bezahlbares Wohnen zur Verfügung, so viel wie kein anderes Land.
lsyrota :Naja, in Nordrhein-Westfalen wurde ja die Grunderwerbssteuer unter der aktuellen Landesregierung erhöht..
RN18 :Ihre Partei musste im Saarland und in SH zwei erhebliche Niederlagen einstecken. Worin liegen Ihrer Meinung nach die Ursachen dafür?
Kossiski :RN18 Das sind Problembereiche, um die wir uns kümmern und kümmern müssen. Übrigens ich bin kein Freund von Stigmatisierungen einzelner Stadtteile oder Städte. Wie schwer es ist einen schlechten, ungerechtfertigten Ruf zu ändern zeigt sich am Beispiel Chorweilers.
moderator :In Chorweiler gibt es immer weniger Gastronomie, die Ärzte wandern aus bzw. werden pensioniert und es kommt keine Nachfolge. Was kann man dagegen tun?
Kossiski :lsyrota Wir sollten uns alle einig sein, dass Steuern notwendig sind um alle die hier beschriebenen Missstände zu verändern. Allerdings haben sie auch eine Grenze nach oben und dürfen den einzelnen über Gebühr belasten. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer hat den Wohnungsbau nicht belastet. Allein im letzten Jahr 65 000 Baugenehmigungen. Der höhste Wert seit dem Jahr 2000.
Kossiski :RN18 Die Ergebnisse in diesen Ländern werden wir zunächst einmal innerhalb der SPD diskutieren und bewerten. Wir kämpfen für eine starke SPD in Nordrhein-Westfalen.
RN18 :Bei allem Respekt Herr Kossiski, Stigmatisierungen will keiner vornehmen. Aber wie Probleme lösen, wenn man das Kind nicht bei Namen nennt? Ich bin in Neu-Tannenbusch aufgewachsen und kenne die Probleme - die bis heute nicht in den Griff zu bekommen sind. Chorweiler ist ein schöner Stadtteil mit Potenzial, aber wiemoderator schon richtig anmerkt: Es gibt einen Rückschritt. Das CC verliert an Qualität, die Anbindung wird schlechter (Wegfall der S6 nach Worringen auf unbestimmte Zeit, ja, es gibt den zusätzlichen 126, aber die eine Fahrt mehr...), die von der GAG gekauften Gebäude sind immer noch nicht saniert (oder es geht nur sehr schleppend voran). Ich mag Chorweiler. Sein überregionaler Ruf ist nicht gerechtfertigt, ja. Aber das heißt nicht, dass es keine nicht zu analysierende Probleme
RN18 :gibt.
Kossiski :moderatorHier sprechen sie wichtige Themen an. Insbesondere das Thema Ärzte. Mit erschrecken habe ich vernommen, dass es scheinbar keinen Nachfolger für unseren Kinderarzt in Chorweiler gibt. Daran kann Politik aktuell wenig ändern, da dies auf Freiwilligkeit von Ärzten und in der Verantwortung von der Ärztekammer liegt. Ich werde mich aber mit ganzer Kraft einsetzen, hier zu einer Lösung für die Menschen im Stadtteil beizutragen.
moderator :Ich habe etwas recherhiert: die Tatsache, dass Herr Geiss der letzter Kinderarzt in Chorweiler ist und das es ein Problem ist, ist schon seit 2008 bekannt. Passiert ist leider nichts..... http://www.ksta.de/wir-helfen-der-letzte-kinderarzt-von-chorweiler-13251508
Kossiski :RN18 Zum Rückkauf der Wohnungen durch die GAG haben Jochen Ott und ich persönlich viel Kraft und Engagement eingebracht. Ich bin immer noch stolz, dass es uns gelungen ist, für viele Menschen in Chorweiler eine neue Sicherheit und Perspektive für ihre Wohnsituation zu bekommen. Hier geht nichts schnell, wir brauchen einen langen Atem. Die GAG macht viele kleine wichtige Schritte in die richtige Richtung. Ich habe Vertrauen.
moderator :Da kann ich Herrn Kossiki gerne unterstützen: Das Problem der neuen GAG-Häuser ist zu groß, um schnell gelöst zu werden. Es gibt aber mittlerweile viel positives darüber zu berichten.
Kossiski :RN18 Für die Verbesserung des gesamten ÖPNV im Kölner Norden setze ich mich aktiv ein. Ich habe im Rahmen eines Stadtteilgespräches alle Verantwortlichen von Bahn, KVB, Stadt, Land und Bund an einen Tisch geholt und die jeweiligen Positionen hinterfragt und auf die richtig beschriebene Mängelsituatíon hingewiesen. Auch hier bin ich nicht nur auf offene Ohren gestoßen, sondern es hat unmittelbar nach dem Gespräch bereits erste Verbesserungen gegeben. z. B. ist sowohl die Sicherheit, als auch die Sauberkeit erhöht worden.
moderator :Herr Kossiski, wenn die Situation sich so entwickelt - würden Sie eine große Koalition in NRW befürworten?
Kossiski :moderatorIch bitte sie den letzten Absatz des von ihnen zitierten Artikels zu lesen. Dr. Geiss hat damals erklärt, dass er in Chorweiler bleiben will und für die Veränderung dieser Missstände kämpfen will. Dafür spreche ich ihm meine hohe Anerkennung aus und es ändert nichts an der Verantwortung der Ärztkammer.
Kossiski :moderatorIch wiederhole mich: Ich kämpfe für meinen Wiedereinzug in den NRW Landtag als direkt gewählter Abgeordneter und für eine starke SPD mit Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin. Koalitionsdiskussionen halte ich zu diesem Zeitpunkt für völlig unangebracht.
moderator :Herr Kossiski, unsere offizielle Zeit ist rum. Ich möchte die Teilnehmer aufrufen ihre Fragen jetzt zu stellen. Wenn es keine Fragen mehr gibt, dass beenden wir den heutigen Chat und entlassen Herrn Kossiki in den wohlverdienten Feierabend [:smile4:]
Proxima :Guten Abend allerseits. Es war eine Menge Interessantes zu erfahren [:clown:]
moderator :Herzlichen Dank an Herrn Kossiski für die Teilnahme und viel Glück am 14. Mai!
Kossiski :moderatorIch möchte mich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedanken. Mir hat es Spaß gemacht und ich wünsche mir, dass viele in Chorweiler am Muttertag, den 14. Mai, von ihrem demokratischen Wahlrecht gebrauch machen. Ich bedanke mich auch bei Chorweiler Panorama für dieses tolle Format und wüsnche allen einen guten und ruhigen Abend.
moderator :Wer Herrn Kossiski live erleben möchte, komme zur Podiumsdiskussion am 12. Mai http://www.chorweiler-panorama.de/aktuelles/aktuelles/chorweiler/podiumsdiskussion-mit-landtagskandidaten-im-debattierclub-chorweiler
moderator :Danke Herr Kossiki und Ihnen auch einen schönen Abend! Besten Dank auch an alle Chat-Teilnehmer!