Michael Weisenstein (DIE LINKE)

Michael Weisenstein, DIE LINKE

Description

Liebe Kölnerinnen und Kölner,

bitte wählen Sie mich und meine Partei, weil ich mich dafür einsetzen werde, dass es bezahlbaren Wohnraum für Alle gibt.

Ich werde mich auch künftig dafür einsetzen, dass der ÖPNV in Köln besser wird. Der ÖPNV muss auch für Leute mit wenig Geld bezahlbar sein. Die Städte brauchen Mittel vom Bund und Land um einen guten und preiswerten ÖPNV anbieten zu können. Dafür werde ich mich in Düsseldorf einsetzten. Die Radwege in Köln müssen besser werden.
Köln ist eine Stadt mit einer langen Tradition der Zuwanderung. Das gute Miteinander von Menschen aus verschiedenen Kulturen ist mir wichtig. Deswegen werde ich alle Maßnahmen unterstützen, die das Zusammenleben von Migrant/innen und Menschen ohne Migrationshintergrund fördern.

Die gute Ausbildung unserer Kinder ist die Voraussetzung für ein gutes Leben in Wohlstand und Sicherheit. Deshalb werde ich mich dafür stark machen, dass alle Kinder, egal welcher Herkunft, gute Bildungschancen erhalten. Kinder lernen am besten gemeinsam. Deswegen sollen Kinder von der ersten Klasse bis zum Abitur an einer Gemeinschaftsschule unterrichtet werden. Zum Glück werden die Menschen immer älter. Der demographische Wandel ist aber auch eine Herausforderung: Die Renten müssen auskömmlich sein. Deutschland ist ein reiches Land, deshalb ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen in Altersarmut leben. DIE LINKE fordert eine Mindestrente von 1050 Euro. Senioren brauchen ein Gutes zuhause. Ich werde mich deshalb für mehr alternative Wohnformen für die ältere Generation einsetzten.

In Deutschland gibt es sehr viele sehr reiche Menschen, ich werde mich dafür einsetzten, dass Millionäre stärker besteuert werden. Nur durch mehr Einnahmen kann die Infrastruktur in den Kommunen, dem Land NRW und auf Bundesebene erhalten und ausgebaut werden.

Michael Weisenstein, 48 Jahre, Dipl.-Sozialarbeiter, Mitglied im Kölner Rat

Lebenslauf Michael Weisenstein

1968 wurde ich in Kusel (Pfalz) geboren. Nach Grund-und Hauptschule habe ich eine Lehre als Starkstromelektriker gemacht. An der Abendschule habe ich Realschulabschluss und Fachhochschulreife nachgeholt.
1991 bin ich nach Köln gekommen um hier Sozialarbeit zu studieren.
1994 bin ich in die PDS eingetreten. Seither bin ich politisch aktiv.
Von 1999 bis 2009 war ich Mitglied der Bezirksvertretung Nippes.
Seit 2012 bin ich für die LINKE im Kölner Stadtrat.
Seit 1995 bin ich beruflich in der Jugend-und Familienhilfe tätig.
Seit fast zwanzig Jahren lebe ich mit meiner Lebenspartnerin in Köln Nippes.

Chorweiler-Chat mit Michael Weisenstein (DIE LINKE) am 10. Mai 2017, 6 Teilnehmer

moderator : Unser Chat-Gast ist ab 19:00 Uhr heute der Landtagskandidat Michael Weisenstein (DIE LINKE)
moderator : Das Wahlprogramm von DIE LINKE enthält u.A. folgende Forderungen:
moderator : 1. Die Partei will ein Mindestlohngesetz für NRW, die Untergrenze soll bei 12 Euro die Stunde liegen. Zudem soll die "Ausbeutung durch 1-Euro-Jobs" beendet werden, ebenso Lohndumping durch Leiharbeit.
moderator : 2. Die Regelsätze von Hartz IV sollen sofort auf 560 Euro erhöht werden. Sanktionen und Leistungskürzungen sollen gestrichen werden. Zudem soll das Kindergeld nicht mehr auf die Leistungen angerechnet werden.
moderator : 3.Es soll ein Bleiberecht für alle Menschen geben, die es in die Bundesrepublik geschafft haben, alle Abschiebungen sollen gestoppt werden. Die Kosten für Unterkunft und Integrationsmaßnahmen sollen durch höhere Steuern auf Gewinne der Banken und Konzerne finanziert werden.
moderator : 4.Alle Zuzahlungen bzw. Selbstzahlungen sollen wieder abgeschafft werden. Auch soll es kostenfreie Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen geben.
moderator : 5.Die Partei ist gegen die Rente mit 67 und will zunächst wieder die Rente mit 65. Als Ziel gilt aber, die abschlagsfreie Rente ab 60 Jahren nach 40 Beitragsjahren anzusteuern.
moderator : 6. In die Rentenkasse sollen alle einzahlen - also auch Beamte. Die steuerliche Förderung der Riester-Rente soll abgeschafft werden.
moderator : 7. Die Partei fordert eine Reform des Steuer- und Stiftungsrechts. Der Bertelsmann-Stiftung soll die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Weitere Vorhaben: eine Bundesratsinitiative für eine Millionärssteuer, mehr Steuerprüfer und Investitionen in Arbeitsplätze statt in die Schuldenbremse, Arbeitsplätze durch Vergesellschaftung erhalten.
moderator : 8.Der Stärkungspakt soll zurückgenommen und ein Entschuldungsfonds für die Übernahme der Altschulden der Kommunen aufgesetzt werden.
Weisenstein : Hallo, von mir aus kann es losgehen, ich sitze am Rechner. Michael Weisenstein
moderator : Hallo Herr Weisenstein. Supermotivation! [:smile4:] Wir sind im Moment nur drei Personen im Chat (die anderen drei sind offline). Vielleicht doch etwas abwarten?
Weisenstein : Ja gerne
Blume : Guten s
Blume : Guten Abend
moderator : Herr Weisenstein, wir beginnen punkt 19:00 Uhr, erfahrungsgemäß kommen dann noch welche nach. Der Chat wird anschließende veröffentlicht.
moderator : Guten Abend Herr Weisenstein! Willkommen im Chorweiler-Chat.
Weisenstein : Guten Abend Blume
moderator : Guten Abedn Bluem und dalle anderen eingeloggten Teilnehmer/innen!
Weisenstein : Ich freue mich
moderator : Herr Weisensteine, ich hoffe Sie sind mir nicht böse: Als ich heute die programmpunkte Ihrer Partei eingetragen habe, musste ich einwenig schmunzeln. Es liest sich wie ein Wunschzettel der Arbeitnehmer an den Weihnachtsmann. Alles gute Ansätze, aber finanzier- bzw. umsetzbar?
Proxima : Die nördlichen Vororte Kölns fühlen sich - subjektiv empfunden - als von der Stadt Köln vernachlässigt. Haben Sie Pläne, dieses konkret zu verbessern?
Weisenstein : Deutschland ist eine der reichsten Volkswirtschaften der Welt. Gleichzeitig haben wir gerade in NRW eine hohe Kinderarmut, auch viele Rentner sind arm oder von Armut bedroht. Wir müssen Spitzenverdiener und sehr hohe Kapitalbeträge besteuern. Die brächte mehrere Milliarden Euro bundesweit. Damit wollen wir die Sozialleistungen und Renten deutlich erhöhen.
Weisenstein : Hallo Proxima, tatsächlich sind die nördlichen Voror
Sarah1 : Guten Abend zusammen, guten Abend Herr
Weisenstein : -)
Weisenstein : Hallo Proxima, tatsächlich sind die nördlichen Vororte von Köln wie Esch, Pesch und Auweiler schlecht an den ÖPNV angebunden. Auch die Radverbindungen lassen zu wünschen übrig. In Lindweiler haben wir zudem eine sehr schlechte Nahversorgung. Mittel aus Land und Bund müssen im Rahmen der Städtebauförderung in den Kölner Norden fließen.
Weisenstein : Guten Abend Sarah
Sarah1 : Nahversorgung ist aber auch in Seeberg und Fühlingen sehr schlecht bis gar nicht mehr vorhanden.
Sarah1 : Wird sich diesbezüglich zeitnah etwas ändern ? Wie sehen Sie die Chancen ?
Blume : Der ÖPNV sollte deutlich verbessert werden!
Weisenstein : Ja, das ist völlig richtig. Wir als Kölner Linke sprechen uns für den neuen Stadtteil Kreuzfeld aus. Wenn diese Einwohner dazu kommen, wird es sich für Geschäfte des täglichen Bedarfs lohnen, in Seeberg, Kreuzfeld oder Blumenberg ein Geschäft zu eröffnen.
Proxima : Weisenstein Die gesamten ÖPNV-Querverbindungen in die anderen nördlichen Vororte sind schlicht und ergreifend überhaupt nicht vorhanden. Man muss immer "im Dreieck hüpfen", um z. B. erst über Chorweiler in andere nördliche Vororte kommen zu können.
Sarah1 : Seeberg und das noch nicht vorhandene Kreuzfeld sind aber sehr weit voneinander entfernt. Wo sehen Sie da einen Zusammenhang ?
Weisenstein : Hallo Sarah, für Lindweiler gibt es ein aktuelles Städtebauförderungsprogramm. Da wird es bald die Chance der Entwicklung geben. Bis Kreuzfeld realisiert wird, werden Jahre vergehen. Wir müssen auch für Blumenberg und Fühlingen Städtebaumittel beantragen, damit es Verbesserung in der Infrastruktur geben kann.
Sarah1 : Welche Vorschläge gibt es seitens Ihrer Partei konkret für den Stadtteil Blumenberg ?
moderator : Laut den Umfragen muss die Linke aktuell um den Einzug in den Landtag bangen. Und heute erfahren: Frau Kraft will mit Ihnen keine Koalition eingehen... Wie wollen Sie die Wähler auf den letzten Metern doch für sich gewinnen?
Weisenstein : Hallo Proxima, die Linke fordert eine Stadtbahnanbindung für Esch, Pesch und Auweiler. In Frage kommt eine Verlängerung der Linie 15, es wäre auch möglich die Linie 5 über den Longericher Bahnhof in die nördlichen Vororte zu führen.
Blume : Herr Weisenstein, was sind ihre persönlichen Ziele?
Proxima : Muss erst Kreuzfeld fertig gebaut sein, um auch einen direkten Zubringer von z.B. Blumenberg auf die A 57 in Richtung Düddeldorf zu bauen?
Weisenstein : Hallo sarah, tatsächlich. Ich meinte die Synergien zwischen Blumenberg und dem neuen Stadtteil Kreuzfeld. Diese wären eng miteinander verbunden, da die S-Bahn an dieser Stelle durch einen Tunnel zu führen ist.
Proxima : Entschuldigun, gemeint ist natürlich das schöne DüSSeldorf!
moderator : Proxima Aber der Tippfehel ist so süß! [:lol:]
Proxima : moderatorVielleicht, aber es diskerditiert das elegante Düsseldorf!
Sarah1 : Der Bau des Stadtteils Kreuzfeld steht zu Recht in der Kritik, wenn man sich die Bebauung in Blumenberg einmal vor Augen führt, was würde dort anders gemacht werden ?
moderator : Proxima Sie sind nicht alleine [:smile4:] http://www.ksta.de/faltblatt-macht-duesseldorf-zu--dueddeldorf--14102784
Weisenstein : Entschuldigung, ich habe zu früh gesendet. Noch einmal zu Kreuzfeld: Es muss ein gemischtes Quartier entstehen. Menschen mit wenig Geld und Leute mit durchschnittlichem Einkommen sollen Tür an Tür leben.
moderator : Sorry für Offtop Herr Weisenstein.
Sarah1 : Das ist klar und auch in Blumenberg umgesetzt, aber wie soll es beispielsweise geschäftlich gestellt sein ? Blumenberg bekommt zB Gott sei Dank nach langer Wartezeit ab morgen wieder einen Supermarkt.
Weisenstein : Hallo Proxima, es tut mir leid, aber zu der Frage Autobahnanschluss A57 kann ich nicht spontan antworten. Da muss ich mich zunächst schlau machen.
Proxima : Herr Weisenstein, ich finde es beachtlich und gut, dass ein Politiker so ehtöich ist und sich erst kundig machen will, bevor er irgend etwas daher redet!!!
moderator : Herr Weisenstein, darf ich Sie noch auf die Fragen von Blume und von mir aufmerksam machen?
Proxima : Sorry, ich mache heute sehr viele Tippfehler :-(
Sarah1 : Sie sind ja sehr beim Thema Fahrradwege.... ist hier mehr geplant für den Kölner Norden ? Bei Thema gehe ich auch gleich auf den Wunsch nach einer Freizeitanlage mit öffentlich zugänglichen Fitnessgeräten, bzw. einem Trimm-dich-Pfad ein. Wäre so etwas denk- umsetz- und finanzierbar ?
Weisenstein : Hallo sarah, wie gesagt, der Stadtteil Blumenberg ist für eine eigenständige Infrastruktur zu klein. Wir gehen davon aus, dass durch die Ergänzung mit Kreuzfeld viele der Probleme in Blumenberg zu kompensieren wären. wir Kreuzfeld geplant, müssen die Blumenberger und Blumenbergerinnen in die Planung einbezogen werden.
Sarah1 : Das wäre ein guter Ansatz
Sarah1 : Um gleich dabei zu bleiben. Wie sieht es aus mit einer Fahrradautobahn (doofes Wort) für den Kölner Norden in die Innenstadt ?
Weisenstein : Hallo Blume, zu meinen persönlichen Zielen: Ich möchte, dass wir zum Wohl der benachteiligten Menschen in Köln eine starke Fraktion im Düsseldorfer Landtag stellen. Die will ich gerne unterstützen. Für mich persönlich wünsche ich mir Gesundheit und familiäres Glück.
Weisenstein : Hallo Moderator, wir müssen die Menschen auch in den letzten Tagen vor der Wahl davon überzeugen, dass wir die einzige Partei sind, die die soziale Gerechtigkeit wirklich ernst meint. Ob Frau Kraft mit uns zusammenarbeiten möchte oder nicht liegt nur bedingt in unserer Hand.
Proxima : Wie definieren Sie "Soziale Gerechtigkeit"?
moderator : In jeder Partei gibt es Flügel. Auch bei der DIE Linke. Zu welchem Flügel gehören Sie?
Weisenstein : Hallo Sarah, das Land NRW hat ein Programm zu Fahrradschnellwegen verabschiedet. Leider ist für den Kölner Raum nur ein kleiner Radschnellweg nach Frechen im Programm. Wir müssen realistisch sein: Der radweg entlang der Neusser und der Neusser Landstraße muss in Angriff genommen werden. Viele andere kleine Projekte müssen realisiert werden. Als Kommunalpolitiker stehe ich häufig mit dem Fahrradbeauftragten der Satd Köln in Verbindung. Ich freue mich auf Hinweise von Ihnen, welche weiteren Stellen wir uns vornehmen müssen.
Weisenstein : Hallo Proxima, ein Kriterium für soziale Gerechtigkeit ist dei Verteilung des Reichtums auf die Kapital- und Arbeitsquote einer Volkswirtschaft. In Deutschland geht diese Schere immer weiter auseinander. Das liegt auch an den niedrigen Löhnen. Deswegen fordern wir einen Mindestlohn von 12 Euro.
Weisenstein : Hallo Moderator, ich gehöre keinem Flügel an, verfolge aber einen realpolitischen Anspruch.
Sarah1 : Nun ja, ich würde gerne aus dem Kölner Norden mit dem Rad direkt in die Innenstadt kommen, ohne dabei großartig mit dem Autoverkehr konfrontiert zu werden. Dann würde ich persönlich mir zB überlegen, auch mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Seit Jahren nutze ich die Öffis, aber die Probleme damit kennt man ja. Grundsätzlich bin ich zumindest aus Blumenberg mit der Richtung Kölner Innenstadt jedoch sehr zufrieden, da wir die direkte S-Bahn Anbindung haben, wenn sie denn fährt.
moderator : Herr Weisenstein: Ein Tipp: Klicken Sie auf den Name, auf dessen Frage Sie antworten mächten, er wird automatisch zu Ihrer Nachricht vorangestellt.
Sarah1 : Der Mindestlohn von 12 Euro muss aber auch für kleine und mittelständige Unternehmen interessant und machbar werden....wie stellen Sie sich das vor ?
moderator : Was schlägt die Linke im schulischen Bereich vor?
Weisenstein : Sarah1 Wir als Linke veranstalten in unregelmäßigen Abständen kritische Radtouren in welchen wir mit Bürgerinnen und Bürgern bestimmte Strecken abfahren. Die Ideen der Radlerinnen probieren wir dann in die Politik zu tragen. Gerne können wir einen Termin vereinbaren, aber erst nach der Landtagswahl. Mailen Sie mich bitte an Michael.Weisenstein@stadt-koeln.de.
Sarah1 : Danke, werde ich machen
Weisenstein : Sarah1 12 Euro müssen drin sein. Die ursprüngliche Einführung des Mindestlohns hat auch funktioniert.
Weisenstein : moderatorWir wollen das dreigliedrige Schulsystem überwinden. Eine Schule für alle. Abitur nach 13 Jahren.
Sarah1 : Ich befürchte dabei, dass die kleinen Unternehmen das nicht stemmen können. Der Ansatz ist gut, die Umsetzung könnte für diese böse Folgen haben.
Sarah1 : Wie sieht es denn mit dem Förderprogramm Chorweiler aus ? Was halten Sie davon und was würden Sie befürworten ?
Weisenstein : Sarah1 Seit Einführung des Mindestlohns ist die rbeitslosigkeit zurückgegangen, auch weil die kaufkraft gestärkt wurde. Der Mittelstand hat profitiert. Außerdem müssen ggfs. in manchen Bereichen die Verbraucherpreise leicht angehoben werden.
moderator : Die Linke will der Bertelsmannstiftung die Gemeinnützigkeit aberkennen. Warum?
Weisenstein : Sarah1 Jetzt am samstag organisiert die Stadt eine Veranstaltung vor Ort. Die Ideen aus der Bürgerbeteiligung im letzten Jahr werden diskutiert. Ich halte es für richtig, Plätze und Grünanlagen mit Fördermitteln freunlich zu gestalten. Öffentliche Toiletten sind ebenso wichtig wie Räume zur Begegnung. Wir müssen unbedingt darauf achten, dass öffentliche Räume, Spielplätze und Grünanlagen sehr gut und regelmäßig geplegt werden.
Weisenstein : moderatorDies ist überhaupt nicht mein Themengebiet, muss ich zunächst nachhören.
moderator : Im Wahlprogram Iherer Partei steht: "Arbeitsplätze durch Vergesellschaftung erhalten". Können Sie es etwas konkretisieren?
Sarah1 : Das ist richtig. Ich möchte nochmal auf meine Frage zu öffentlich zugängliche Fitnessgeräte zurück kommen. In etwa ein Fittnesspark oder ein Trimm-dich-Weg... Würden Sie so etwas bitte mit aufnehmen ? Der Wunsch steht schon lange für den Kölner Norden und wäre für alles Altersgruppen, sowie alle Menschen, ohne Rücksicht auf die finanzielle Lage interessant.
moderator : Sarah1 Das wäre eine wirklich gute Sache!
Weisenstein : moderatorEs gibt Bereiche in der Gesellschaft, die nicht profitabel arbeiten können. Diese müssen vom Staat unterstützt oder geführt werden. Unsere Verfassung sieht nach wie vor vor, dass Schlüsselindustrien im Zweifel vergesellschftet werden müssen (Kohle, Stahl, Energie). Das kann ein Mittel sein, um wichtige Infrastruktur zu erhalten oder auszubauen.
Weisenstein : Sarah1 Hallo Sarah, das ist wirklich eien prima Idee. Die GAG bietet solche Fittnesspfade in vielen ihrer Siedlungen an. Wie Sie wissen, ist die GAG ja nun in Chorweiler vor Ort. Ich bin im Aufsichtsrat der GAG und werde die Idee einbringen, auch in Chorweiler einen solchen Pfad zu errichen.
moderator : Herr Weisenstein: klasse Idee! moderator : Darf ich für einen Linken eine provokante Frage stellen? Haben Sie schon mal mit der Deutschlandfahne öffentlich demonstriert?
Blume : Das geht auch nicht so einfach.
Sarah1 : Das wäre wirklich toll !
Weisenstein : moderatorNein, das habe ich noch nie getan und habe es auch nicht vor.
Sarah1 : Also ich meine das Thema davor ;-)
Sarah1 : Sagen Sie uns bitte noch etwas zum Thema Flüchtlinge und Unterbringungen im Kölner Norden - wie sehen Sie das ?
moderator : Danke Herr Weisenstein. Für einen Menschen wie mich, mit einem Migrationshintergrund, ist diese in Deutschland sehr verbreitete Haltung, nicht immer einfach nachvollziehbar..
Weisenstein : Sarah1 Meines Wissens sind die Flüchtlingsunterkünfte im Kölner Norden gut integriert. Die Willkommensinitiative in Blumenberg macht eine hervorragende Arbeit und trägt zur Integration bei.
moderator : Ihre Partei will die Riester-Rente abschaffen. Warum?
Sarah1 : Das stimmt, es gibt dennoch viel Diskussion gerade zur neuen Unterkunft in Fühlingen, gerade auch wegen der fehlenden Infrastruktur. Ich kann mir vorstellen, dass gerade die Fühlinger Bürger hier gerne die Einstellung dazu Ihrerseits erfahren würden.
Proxima : Ich danke allen Chattern und wünsche noch einen schönen Abend [:lol:]
Sarah1 : Auch ungerade :-) Die Unterbringung selber sehe ich nicht problematisch, dennoch ist die Frage für diesen Standort gerechtfertigt. Es gibt keine Einkaufsmöglichkeit und die Busanbindung ist, um es mal freundlich zu benennen....grottig.
moderator : Proxima Einen schönen Abend! Herr Weisenstein, unsere Zeit ist zu Ende. Möchten Sie nun aufhören oder noch etwas chatten?
Sarah1 : Wenn die Frage noch kurz beantwortet werden könnte ?
Weisenstein : moderatorDie Riester-Rente ist nicht effektiv. Sie trägt nicht zur Bekämpfung der Altersarmut bei, da Geringverdiener sich den zusätzlichen Beitrag nicht leisten können. Wir fordern eine gesetzliche Mindestrente von mindestens 1050 Euro. Wenn Berufsstände einzahlten würden, könnte jeder nach 40 Arbeitsjahren in Rente gehen. Es gäbe keine Finanzierungsprobleme. Unser Kölner Bundestagsabgeordneter Matthias Birkwald kann dazu eine Rechnung vorlegen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei mir.
Blume : Danke an alle Anwesenden und Herr Weisenstein für die Antworten.
Blume : Schönen Abend noch
moderator : Blume Schönen Abend und danke, dass Sie dabei waren!
Weisenstein : Sarah1 Auf unseren Vorschlag hin wurde die ursprünglich für einen Standort in Fühlingen geplante Flüchtlingsunterkunft auf einen zweiten Standort aufgeteilt. Gerne können wir über ide Busanbindung für den Standort Fühlingen ins Gespräch kommen. Der Verkehrsplaner der KVB Herr Höhn ist mir als konstruktiver Mensch bekannt. Vielleicht rufen Sie mich an, dann können wir im Detail sprechen.
Sarah1 : Das können wir gerne machen. Dann sage ich mal, vielen Dank lieber Herr Weisenstein, es war ein sehr interessanter und informativer Chat. Ich werde Sie in Kürze zum Thema Fahrradschnellweg kontaktieren. Danke für die offenen Worte und die Bereitschaft, Rede und Antwort zu stehen.
Weisenstein : moderatorGerne können wir noch chatten
moderator : Herr Weisenstein, wir sehen uns noch am Freitag bei der Podiumsdiskussion in Chorweiler. Ich habe nun alle Antwort bekommen und bedanke mich ganz herzlich dafür!
Weisenstein : Ok, es kommen wohl keine Fragen mehr. dann bedanke ich mich für die Einladung zum Chat. Es hat mirSpaß gemacht. Einen schönen Abend.
Sarah1 : Ihnen auch einen schönen Abend, wir halten Kontakt :-)
moderator : Weisenstein Ihnen auch einen Schönen Abend und viel Glück im Wahlkampf!
moderator : Haben die zwei neuen Gäste Fragen an Herrn Weisenstein ?
moderator : Wenn nicht, dann beenden wir den Chat nun offiziel. Allen einen schönen Abend!