Michael Kaiser (DIE GRÜNEN)

Michael Kaiser (DIE GRÜNEN)

Description

Liebe Leserinnen und Portalbesucherinnen,
liebe Leser und Portalbesucher,

auf diesem Wege stelle ich mich Ihnen als Direktkandidat der Kölner Grünen anlässlich der Landtagswahlen am 14.Mai 2017 im Wahlkreis 16 (Chorweiler / Nippes) vor.

Zur Person:

1960 geboren und in Krefeld aufgewachsen, kam ich nach dem Zivildienst 1981 wegen meines BWL Studiums nach Köln. Seit 2001 bin ich im Bereich der Misch-, Sieb- und Abfülltechnik selbstständig. Ich bin seit 26 Jahren glücklich verheiratet, unsere Tochter lebt und studiert in Bonn. Meine Hobbies sind Reisen, Schreiben und Fußball. Mitglied bei den Grünen bin ich seit 1983, wo ich derzeit als Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und im Vorstand der Grünen im OV 1 tätig bin.

Zu meinen politischen Zielen und Schwerpunkten:

kandidatencheck.wdr.de

 

Diese Wahl ist eine Richtungswahl. Sie wird die Frage beantworten, ob das Projekt ROT GRÜN in die 2. Runde geht oder ob es eingestellt wird. Es ist dabei sehr leicht, etwas in wenigen Tagen leichtfertig zu zerstören, aber es dauert viele Jahre, das dann wieder auf zu bauen. Wir haben das erst vor kurzem in den USA erlebt. Viele Menschen haben dort Hillary Clinton kritisiert, gezaudert und geschimpft, und am Ende gab es Trump. Bei aller berechtigten Kritik – genau das darf uns in NRW nicht passieren.

Stellen Sie sich einfach einen Moment lang vor, die GRÜNEN hätte es nie gegeben. Und stellen Sie sich dann vor, wie dieses Land heute aussehen würde. Wir haben seit nunmehr 3 Jahrzehnten NRW entscheidend mitgestalten dürfen und wir können in allen Politikbereichen mit Stolz auf Erfolge verweisen, die in den 80iger Jahren, als wir anfingen, noch völlig unvorstellbar waren. Vieles, wofür wir damals verlacht und bekämpft wurden, ist heute Standard bei allen demokratischen Parteien geworden. 

Wahlflyer Michael KaiserUnd trotzdem – wir sind, wenn es um eine gesunde Umwelt, soziale Gerechtigkeit und eine moderne bunte Gesellschaft geht, wichtiger als je zuvor!

Elektromobilität (emissionsfreier Straßenverkehr), regenerative Energien (400 Mio. t Braunkohle bleiben unter der Erde), Inklusion und eine Schule, die kein Kind zurücklässt (mehr als jeder 3. Euro des Landeshaushaltes geht derzeit in die Bildung), Klimaschutz, Ökologie, eine offene multikulturelle emanzipatorische Gesellschaft ohne Benachteiligung wegen sexueller Ausrichtung, Geschlecht oder Religion: es gibt unendlich viel Erfolge und Alleinstellungsmerkmale für uns Grüne. Vergleichen und sehen können Sie das überall, wo Grüne eben nicht in der Regierung sitzen! 

Mit der Erststimme können Sie mir als Person Ihr Vertrauen geben, mit der Zeitstimme an die Grünen aber (und die ist deshalb die Entscheidende) entscheiden Sie darüber, welche Partei Sie im nächsten Landtag sehen wollen. Die Meinungsumfragen zeigen: Das wird alles kein Selbstläufer!

Geben Sie uns Ihr Vertrauen und gehen Sie am 14. Mai unbedingt zur Wahl, um uns Ihre Stimme zu geben.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Michael Kaiser

Chorweiler-Chat mit Michael Kaiser (DIE GRÜNEN) am 8. Mai 2017, 10 Teilnehmer

Sarah1 : Guten Abend :-)
moderator : Guten Abend zusammen! Wie es aussieht, sind wir heute etwas weniger, als sonst. Sollen wir anfangen in der Hoffnung, dass sich andere etwas später anschließen? Oder noch abwarten?
Kaiser : Guten Abend
Kaiser : Wir können gerne schon anfangen...
Sarah1 : Viellleicht stellen Sie sich erst einmal kurz vor Herr Kaiser und eventuell kommen noch weitere Schreiber dazu :-)
moderator : Prima! Dann habe ich direkt die erste Frage: haben Sie schon Wahlkampfveranstaltungen im Bezirk Chorweiler abghehalten?
Kaiser : Sehr gerne - ich bin 57 Jahre alt, verheiratet, 1 Tochter, FC Fan, seit 2001 selbsständig in der Verfahrenstechnik (Sieben, Mischen, Abfüllanlagen)
Sarah1 : Vielen Dank
Kaiser : Politisch: Sprecher der Landearbeitsgemeinschaft Wirtschaft, Mitglied im Vorstand des Ortsverbandes Innenstadt
Kaiser : Sehr viele Wahlkampfveranstaltungen gehabt u.a. Magnet, Ursula Kuhr Schule, Lino Club, SKM, Seniorenzentrum...
Sarah1 : Sie haben Köln-Seeberg als sozialen Brennpunkt im Kölner Norden angesprochen. Können Sie das konkretisieren ?
moderator : Dann kennen Sie bestimmt, wie unser Bezirk so tickt?
Kaiser : War sehr begeistett, weil reges Interesse und viel Beteiligung war
Proxima : Dann wissen Sie ja wahrscheinlich auch, dass sich der Kölner Norden stiefmütterlich
Kaiser : Bedingt, weil ich ja aus der Innenstadt komme, aber Seeberg spiegelt natürlich massiv die Tatsache, dass wir eine moderne Wirtschaft und einen ökologischen Umbau niemals schaffen werden, wenn wir nicht von prekären Arbeits-, Lebe- und Bildungsbedingungen wegkommen!
Kaiser : Proxima - ich habe den Satz nur bis stiefmütterlich... fehlt da was? [:smile4:]
Sarah1 : Seeberg ist im Gegensatz zu Chorweiler eher selten in der Kritik, es ist eher außergewöhnlich, dass ein Politiker im Bezirk Chorweiler eher diesen Stadtteil anspricht. Was verbindet Sie persönlich mit Seeberg ?
Kaiser : Freunde und Verwandte, daher...
Proxima : Ja! ... vertreten fühkt, z.B. in der Verkehrsanbindung
moderator : Die Grünen fordern auch in diesem Wahlkampf: "Unser Ziel ist eine kontrollierte, legale Abgabe an zertifizierten Verkaufsstellen." Das auf der einen Seite. Warum spricht man dann nicht genauso laut über die Gesundheitsförderung? Als Ausgleich bzw. Gegemittel zu Alkohol, Drogen und Tabak?
Kaiser : Richtig. Klarer Fokus für uns, dass die Anbindung besser werden muss, höhere Taktung und Busse (also mehr busse und mehr Stationen)
Kaiser : Wir sprechen über Gesundheisförderung, ganz massiv, und nein, wir wollen keinen enthemmten Drogenkonsum. Wir haben aber nicht im Widerspruch dazu sondern unabhängig gesagt, dass es unsinnig ist Cannabis zu kriminalisieren - nicht zuletzt treibt das Nutzende von weichen Drogen gradezu in die Vertriebskanäle harter Drogen.
Sarah1 : Ich würde gerne das Thema Seeberg noch ein wenig ausweiten: Sie haben dort also Verwandte und Freunde und kennen diesen Stadtteil. Sicherlich wissen Sie auch, dass mit dem Untergang der damals ansässigen Geschäfte und Kleinbetriebe die Infrastruktur massiv leiden musste. Ein Großteil der Seeberger Bevölkerung ist schon älter. Viele schaffen den Weg nach Chorweiler nicht mehr ohne Öffis oder andere Hilfsmittel. Haben Sie konkrete Vorschläge zur Veränderung dort ?
Proxima : Großes Thema ist nach wie vor: Ausbau des Blumenbergwegs bis hin zur A57 in Richtung Düsseldorf und zu den Rheindörfen in die andere Richtung.
Kaiser : Das hatte ich als zentrales Thema vor 2 Wochen in der Seniorenvertretung und da kamen Barrierefreiheit und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel massiv auf - wir werden uns in Zusammenarbeit mit der BV dafür SEHR stark machen weil sonst bleibt gesellschaftliche Teilhabe ein Lippenbekenntnis. Es haben aber auch viele gesagt, dass sie sich ein besseres Angebot vor Ort wünschen, um nicht gezwungen zu sein, nach Köln City zu fahren, um ins Theater zu gehen.
Sarah1 : Sehr gut, dann dürfen die Seeberger ja hoffen.....
Proxima : Weiterhin ÖPNV als Querverbindung zu den Rheindörfern und den dortigen Ansiedlungen der Industrie für Arbeitnehmer aus den nördlichen Vororten.
moderator : Ich gebe gerne ein Beispiel: im Bezirk Chorweiler gibt es richtig viel Grünflächen. Aber einfache Fitnessgeräte sucht man dort vergebens. Im Gegensatz zu der Innenstadt, bzw. München oder Stuttgart. Dort finden regelmäßig kostenlose Trainings von Profis statt. Warum nicht auch in Chorweiler so etwas fördern?
Kaiser : Blumenbergweg muss ich Samstag nachliefern, sehe Freitag erst die BV und bin da nicht auf dem aktuellen Stand - bei Interesse bitte Email Adresse hinterlassen
Sarah1 : Fitnessgeräte im Bezirk, welche öffentlich nutzbar sind, wären ein Seegen. Gerade auch für Sportler und Jugendliche, die sich kein Studio leisten können.
Kaiser : Ja definitiv - es ist aber generell - ich hab das total intensiv in den Direktgesprächen gesehen - das Problem, dass die Schlechte Anbindung (etwa auch das Roma Wohnheim in Merkenich) jede Teilhabe beeinträchtigt, das muss ganz stark in den Mittelpunkt. Aber vor allem für ältere Leute ist das eine Katastrophe und hinzukommt dann noch dass sich das Seniorencafe momentan die Räume mit dem Pegasus teilen muss!
Proxima : Weiteres großes Thema: Bessere Querverbindung im Nahverkehr (z.B. Busse) für Arbeitnehmer aus den nördlichen Vororten zu Arbeitsplätzen in den nördlichen Industriegebieten.
Kaiser : Genau - ausser Anbindung muss das Angebot vor Ort besser werden. Absolute Zustimmung.
Kaiser : Proxima - ja deutlich bessere Taktung, mehr Strecken aber auch eine Carsharing Iniative !!!
Kaiser : UND QUERVERBINDUNGEN! Da hilft es wenn man im Wahlkampf selber mal mit ÖPNV von a nach b muss das bleibt hängen versprochen,,
moderator : Im Sozialraum Chorweiler fehlen Gastronomie, Geschäfte, Dienstleister, Ärzte. Weil die Einkommenssituation ja schwierig ist. Wäre es auf der Landesebene möglich solche Areale als besonders "förderbedürftig" einzustufen? Und gewisse Vorteile für die Ärzte und Geschäftsleute da zu ermöglichen? Ähnlich, wie für Ärzte in manchen ländlichen Gebieten?
Kaiser : Ganz pragmatisch - ich hab in den Gesprächen in den diversen Communities viel aufgenommen und vor allem notiert und das werden wir im OV und in der BV nach der Wahl aufbereiten
Proxima : Blumenberg hat mehr als 3 Jahr für eine Buslinie gekämpft, die nun zwar da ist, aber nicht an den Wochenenden fährt, gerade wo auch Familien mit Kiond und Kegel gerne mal zu Nahverkehrstarifen in City Center möchte, abgesehen von den Bewohnern des Seniorenheimes mit Rollstuhl oder Rollator
Kaiser : Wir haben im Programm ja einen Schwerpunkt auf die ländlichen Räume gelegt (Förderung, Anbindung, z.B. ab 4000 Einwohner Garantie 1 x die Stunde Minimum ÖPNV, um zu vermeiden, dass diese Regionen erodieren - also klares ja.
Sarah1 : Weiter fehlen Begegnungsstätten - so gibt es nur noch an einer Hand abzählbare dieser auf der Achse Blumenberg, Chorweiler Nord, Chorweiler, Seeberg und Heimersdorf. Damals gab es eine Umfrage in Chorweiler, wie es wäre, eine Begegnungsstätte in Form Gastro in Chorweiler wieder attraktiv zu gestalten. Leider wurde dieses Thema zumindestens für die Öffentlichkeit nicht mehr sichtbar diskutiert. Wissen Sie da etwas ? Die Frage bezieht sich konkret auf das Bürgerzentrum Chorweiler. In diesem Stadtteil gab es sehr viele Gaststätten, die alle innerhalb kürzester Zeit verschwanden. Gerade ältere Bewohner fühlen sich nun allein gelassen und vereinsamen zu Hause, weil sie keinen Treffpunkt mehr finden.
Kaiser : Das mit der Buslinie Blumenberg ist genau so ein Beispiel, wir müssen hier nachlegen, es ist ja unsinnig, ÖPNV statt Autonutzung zu fordern, und dann am Wochenende nichts anzubieten
Miraculix : Sind Sie für das Tempo 30 im Stadtgebiet Chorweiler?
Kaiser : Ja da sind wir dran! Es kann nicht sein, dass in Summe 80.000 Leute nach Köln City oder Nippes fahren müssen, um Freizeit zu gestalten und bei vielen z:b: Älteren geht das auch gar nicht. Ich halte Sie dazu wenn Sie möchten in ein paar Wochen noch mit aktuellem Stand informiert
Kaiser : Tempo 30 - Ja. Im Stadtgebiet.
Miraculix : Warum?
Kaiser : Sicherheit und Umwelt - belebte Strassen und Stadt ist schon belastet genug
Kaiser : Aber wie gesagt, ich rede hier vom Stadtgebiet
Miraculix : Glauben Sie nicht, dass Tempo 30 zu Staus führen wird? Was die Umwelt noch mehr belasten dürfte.
Kaiser : Auperdem wenn Sie z.B. die Gegend um den Pariser Platz nehmen - viele Strecken die zum schnellerfahren einladen fallen mir da nicht ein [:smile4:]
Miraculix : Glauben Sie nicht, dass Tempo 30 zu Frust bei den Autofahrern führen wird?
Kaiser : Nein Temporeduzierung führt nicht zum Stau, Stop und Go durch Schnellfahren und Abbremsen führen dazu.
Miraculix : Na na
Miraculix : Was für ein Auto fahren Sie?
Kaiser : Und das mit dem Frust ist so ne Sache - also es gibt genug Stellen wo schneller gefahren werden kann, Primärziel der Verkehrspolitik muss da nicht die frustfreie Zone sein
Kaiser : Mercedes A Klasse
moderator : Die Grünen wollen ja das generelle Verbot von Kultur- und Tanzveranstaltungen an "stillen Feiertagen" aufheben. Dem kann ich nur zustimmen [:smile4:] . Geht es Ihnen dabei um eine klare Trennung Kirche/Staat oder um etwas anderes?
Kaiser : Meine Frau Crysler Cabrio - wir hassen Autos also nicht.
Miraculix : Aber den Diesel wollen Sie auch abschaffen?
Kaiser : Es geht um die klare Trennung Kirche Staat. Das heisst zweierlei: Jedes Menschenwesen soll frei seine / ihre Religion ausüben dürfen aber die Geschäftsordnung unserer Gesellschaft ist das Grundgesetz.
Sarah1 : Der Ansatz, Öffis statt Auto ist perfekt, jedoch muss das attraktiver gestaltet werden, dies nicht nur durch Anbindungen, sondern auch durch Fahrpreise. Sicherlich muss die DB und vor allem die KVB verdienen um den Standart zu halten. Und ja, wir haben Köln-Pass, Schüler- und Jobtickets, aber der Einzelfahrpreis ist enorm hoch. Hier sehe ich ebenfalls Bedarf, zumindest für die Kölner Bevölkerung.
stefanje : Wenn es um die Trennung von Kirche und Staat geht, dann müssen aber konsequenterweise sämtliche stillen Feiertage aufgehoben werden, da diese auch kirchlich sind...
Kaiser : Auf Sicht ja (Mir ist das Problem CO2 Reduktion versus Feinstaub bewusst) Wir wollen ganz generell hin zur E - Mobilität, das wird auch die Zukunft sein. Also emissionsfreier Strassenverkehr
moderator : stefanje Aber bitte nicht ersatzlos [:smile4:]
Miraculix : Dann sind Sie für verkaufsoffene Sonntage?
Proxima : Bei der Stadtverwaltung ist die Verlegung des Großmarktes in den Kölner Norden ja anscheinend immer noch nicht vom Tisch. Wie stehen Sie dazu, eingedenk der jetzt schon katastrophalen Verkehrsdichte und erst recht durch den Bau der Leverkusener Brücke.
Kaiser : Bei den Feiertagen sehe ich den Aspekt der Tradition und nein, die will ich nicht streichen. Ich will aber auch Feste wi im Rahmen des Ramadan berücksichtigt sehen
stefanje : Wenn strikte Trennung von Staat, auf welche Basis sollen dann der Ersatz geschaffen werden? ;-)
Kaiser : Verlegung Großmarkt in den Kölner Norden rechne ich aus genanntem Grund nicht mit
Miraculix : Gilt das denn für alle, der Ramadam?
Kaiser : Bei verkaufsoffenen Sonntagen sind wir im Interesse der Arbeitnehmer/Innen eher restriktiv - 6 Tage sollten eigentlich reichen
stefanje : Habe ich das richtig verstanden? Weniger christliche aber zum Ausgleich dann Feiertage aus anderen Religionen?
Miraculix : Es ging mir gezielt um den Sonntag, man kann auch am Montag einen Ruhetag einlegen
Kaiser : Wenn ein Feiertag ein freier Tag ist konsequenterweise ja - ich meine natürlich nicht den ganzen Monat!!!! [:smile4:]
stefanje : Ich vermute allerdings, dass dies gar nich auf Landesebene, sondern auf Bundesebene entschieden werden muss...
Kaiser : Nein falsch verstanden nicht weniger christliche Feiertage, da ist Bestandschutz. Aber wenn ein großer Teil der Bevölkerung muslimisch ist, muss man sich dem auch stellen
Kaiser : Und das ist in der Tat Bundesebene..
moderator : Herr Kaiser, klicken Sie bitte vor der Antwort auf den Nickname, dann kann manIhre Antworten besser zuordnen..
moderator : Wollen Sie Fracking gänzlich verbieten? Auch die Forschung in der Richtung?
Kaiser : moderatorverstanden, guter Hinweis
Kaiser : moderatorFracking haben wir uns ganz klar positioniert, wird es mit uns in NRW nicht geben.
stefanje : Demnach auch keine Fracking-Forschung?
Kaiser : stefanje nein
moderator : Wie sieht die Sicherheitspolitik der Grünen aus? Wollen Sie auch mehr Polizisten?
stefanje : Gutes Thama, die regenerativen Energien. Wie soll NRW sich in Zukunft dazu aufstellen? Wie sollen die "Stromautobahnen" verweiklicht werden?
Kaiser : Ich glaube dass Sicherheit in der Prävention beginnt und Polizisten sind erst das letzte Glied in der Nahrungskette. Wir haben z.B. die Anzahl der KommissaritatsanwärterInnen auf 2000 verdoppelt aber soziale Gerechtigkeit, gute Bildung und gute Integration sind nachhaltig der Schlüssel für innere Sicherheit
Miraculix : Ja, wenn man eine gute Fee hätte...
stefanje : Herr Kaiser, die soziale Gerechtigkeit, gute Bildung und gute Integration sind nicht eifach durchzuführen und sicherlich kein Selbstläufer... wie sollen diese denn zu den aktuellen Konzepten verbessert werden?
Sarah1 : Diesen Ansatz finde ich gut, fraglich ist allerdings, wie das nachhaltig umgesetzt werden kann. Die Bevölkerung ist leider und auch bedingt verständlich, unruhig.
moderator : Sorry, aber bei den unglaublichen Zahlen der Einbrüche in NRW hilft die soziale Gerechtigkeit ja wenig. Weil die meisten Täter aus dem Ausland kommenn...
Kaiser : Wir wollen bis 2025 ein Drittel unserer Energie aus regenerativen Energien beziehen und ab 2022 keine öffentlichen Investitionen mehr, die auf fossilen Brennstoffen basieren. Wir wollen die E Mobilität in einem guten Mix aus Individualverkehr, ÖPNV und Radschnellwegen (Mobilitätsstationen)
Kaiser : Sarah1 Ich widerspreche - gebt mir einen Moment
Proxima : Angeblich kann Bayern alles besser - auch den Jmgang mit Einbrecherbanden!???
Miraculix : Das müsste man nachlesen
moderator : Proxima [:blink:] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235669/umfrage/wohnungseinbrueche-in-deutschland-nach-bundeslaendern/
Kaiser : Sarah1moderator Ich widerspreche, weil hier zum Teil ganz massiv verzerrte Wahrnehmung produziert wird u.a. durch entsprechende Medienberichterstattung. Es ist ein Klima der Angst und ein Bedrohungsgefühl entstanden dass nichts mit der Alltagserfahrung gemein hat. Hier werden auch Panikstimmungen geschürt und das ist (Schlagwort selbsterfüllemde Prophezeiung) gefährlich.
stefanje : Hat denn NRW Resourchen (WInd, asser, Sonne, etc.) für 1/3 regenerative Energien? Und vor allem sind diese verlässlich abrufbar zu jeder Tageszeit? Ich erhebe da gewisse Zweilfel.
Miraculix : Man liest ja permanent nur schreckliche Straftaten
Miraculix : Man hört im Bekanntenkreis von Übergriffen
Kaiser : Und Einbruch (hier haben wir tatsächliche steigende Zahlen und NRW weit 22000 Fälle zur Anzeige gebracter Einbrüche geht viel in Sachen Prävention, Aufklärung ist erfahrungsgemäß schwer, Prävention eindeutig die bessere Methode
Sarah1 : Verstehen Sie mich nicht falsch, ich empfinde das gar nicht so, ich spreche nur die allgemeine Stimmung vorzugsweise in sozialen Netzwerken an. Dies völlig neutral.
moderator : Herr Kaiser, klicken Sie bitte auf meinen Link. Die Zahlen und die Dynamik sprechen doch für sich...
Proxima : moderator: Keine Statistik ist so gut wie selbstgefälschte!
Kaiser : Und Bayern kann man struktuerell nicht vergleichen: In NRW leben 25 % der Bevölkerung in Ballungsräumen noch dazu, das ist in Bayern praktisch umgekehrt!!
Proxima :  
Kaiser : Danke für die Richtichstellung!!!
Kaiser : moderatorKann ich eben die Essentials so bekommen, ich verspreche, nachher geh ich auf den Link, dauert jetzt zu lang um das vernünftig zu lesen zu verstehen und zu kommentieren
stefanje : moderatorDer Link funktioniert nicht. In der Tabelle sind gar keine Zahlen eingetragen.
moderator :  
Sarah1 : Wie stehen Sie zu den Großveranstaltungen am Fühlinger See ? Hier wird immer wieder diskutiert. Vor allem geht es um wirtschaftliche Aspekte als auch um die Vermüllung und zuletzt um die Natur, die laut vielen in der Bevölkerung massiv wäre. Können Sie dazu was sagen und allgemein zum Bestand am See ?
Kaiser : Sarah1 Aber das ist ja henau das Problem: Ich erlebe z:b. Flüchtlinge in der aktiven Arbeit, die meisten absolut normal und lles, aber in den sozialen Netzwerken werden aus Einzelfällen ganz andere Realitäten dargestellt. Wir haben viel weniger Terror in Europa als etwa in meiner Jugend und trotzdem entsteht der Eindruck das sei unser Primärproblem. Wenn wir da drauf gehen fehlt die Energie für andere Fragen (KiTas, Schulen, Umwelt, Integration) Das ist der Punkt
stefanje : moderatorDanke für den Screenshot. Sind das absolute Zahlen oder bezogen auf eine Bevölkerungsmenge?
moderator : stefanje Ich glaube, es sind absolute Zahlen.
moderator : Ihre Partei fordert "Wir wollen Nachtflugverbote in der Kernzeit von 22.00 bis 06.00 Uhr." Ist es nicht etwas realitätsfremd in Zeiten der Globalisierung?
Sarah1 : Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht Herr Kaiser, dennoch ist es ein Problem, welches angesprochen werden muss.
Kaiser : Fühlinger See - wünsche ich mir vernünftige Güterabwägung - es muss möglich sein, Angebote an den See zu bringen (siehe Diskussion eben) oder z:b. das Fährhaus Langel atrraktiv zu haben und gleichzeit Umweltstandards und Schutzkonzepte zu integrieren. Nicht gegeneinander diskutieren!
stefanje : moderatorInsbesondere, bei einer Erwartungshaltung, dass eine Lieferung nach schon einem Tag eintrifft...
Blume : Der Nachtflugverbote bringt uns ganz viele Arbeitslos!
Kaiser : Sarah1 Warum? Ich möchte lieber darüber reden, wie wir die Situation im Pegasus oder in der SKM Kita verbessern. Wie wir Barrierefreiheit schaffen? Verkehrsanbindung, Umweltschutz. Man kann nicht beifdes - jede Minute für innere Sicherheit ist eine Minute weniger dafür.
Sarah1 : Richtig. Gerade das ist, was mir in der "unteren" Politik auffällt...... Das Gegeneinander.....
Kaiser : Nachtflugverbote heisst ja nicht dass sich der Warenverkehr in Luft auflöst, wir wollen ihn nachts nur auf der Schiene sehen und das kostet keine Arbeitsplätze sondern schaft welche
Sarah1 : Warum ? Weil es ein Problem darstellt, welches die politische Lage dramatisch quer legen könnte.
moderator : Ja, aber die Passagiere, die um die Welt fliegen? Müssen Sie auch in die Züge? [:smile4:]
Sarah1 : Genau das haben wir zuletzt in Amerika gesehen und gestern Gott sei Dank nicht in Frankreich, wobei dort viele gezittert haben....aber das nur am Rande. Damit möchte ich das Thema auch abschließen :-)
Kaiser : Sarah1 Ja, aber macht es grade dann nicht Sinn, darauf hinzuwirken, dass das Thema einen vernünftigen Stellenwert bekommt als legitimes. aber eben nicht allbeherrschendes Anliegen
stefanje : Kaiser Ist denn schon überprüft worden, ob die Schine die Warenmenge gegenüber Flugzeugen aufnhemen kann? Die gleiche Geschwindigkeit ist jedenfalls nicht möglich.
Sarah1 : Das war mein Anliegen Herr
Kaiser : -)
Blume : und was machen wir mit den Menschen die in der Nacht am Flughafen Arbeiten? doch Arbeitslos werden
Kaiser : moderatorNEIN - ich fliege selber und niemand will Urlaubsreisen verbieten. Aber 1. müssen die nicht um 2.00 Uhr beginnen und 2. ist es verrückt bei den heutigen ICE Verbindungen und Preisen Inlandflüge z.B. nch München zu fprcieren
Proxima : Danke Allen für die interessanten Fragen und Stellungnahmen. Ich klinke mich aus, muss Nachrichtren gucken :-)
moderator : Danke Proxima fürs Mitmachen! [:flower:]
stefanje : Schöne Zeit, Proxima
moderator : Herr Dr. Kaiser, wir haben 20 Uhr. Möchten Sie noch weiter machen oder aufhören?
Sarah1 : Wenn ich darf, nochmal ganz kurz zurück zum Freizeitprogramm im Bezirk Chorweiler ?
Kaiser : Blume Das tun sie nicht. Ich gen mal ein Beispiel aus der Energiepolitik. Da wird beim Ausstieg aus der Braunkohle mit 21.000 Arbeitsplätzen argumentiert aber verschwiegen dass wir schon heute bundesweit 320.000 Arbeitsplätze in der regenerativen Energie haben und allein in NRW noch mal 300.000 Beschäftigte mit 70 Mrd Umsatz in der Umweltwirtschaft. Arbeitsplätze sind nichts statisches und Struktuwandel normal, Frage ist immer nur wie wirv den gestaltenS
Sarah1 : Ich würde mich freuen, wenn Sie sich für mehr Wanderwege, Fahrradwege, Fitnessgeräte und Begegnungsstätten in unserem Bezirk einsetzen. Das wäre mir persönlich sehr wichtig.
Kaiser : Es ist grad sehr lebhaft, wenn Sie wollen, hänghe ich noch 15 Minuten fran
moderator : Sarah1 Volle Zustimmung! Wer, wenn nicht die Grünen??
Sarah1 : Richtig :-)
stefanje : [:maniac:]
Kaiser : Sarah1 Konsens und insofern versprochen dass ich den Chat mit der BV nach den Wahlen auswerte keine Versprechen mache aber KONKRET darauf zurückkome.Im AK wirtschaft machen wir zurZeit Crowdraising Projekte zu dem Thema und ich spiel das dort zusätzlich ein.
Kaiser : Also was ich grundsätzlich saghe: Versprechen tu ich nicht, ausser was ich UNMITTELBAR einlösen kann aber die Auswertung des Inputs hier im Wahlkampf die sage ich zu.
moderator : Das hört sich gut an! Den Chat-Verlauf werden wir auf Ihrer Profilseite veröffentlichen.
Sarah1 : Das wäre sehr schön. Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen. Alles in Allem ein sehr angenehmer und interessanter Chat, danke dafür Herr Kaiser.
stefanje : Sehr gut. Und das machen Sie auch unabhängig davon, ob Sie einen Sitz im Landtag erhalten?
Kaiser : stefanje Gaz sicher ja - ich mach genau aus dem Grunde Politik (ein wenig was zu bewegen) das mit reich und berümt gibt in dem Leben nix mehr
Kaiser : Gilt aber für ganz viele Ehrenamtliche die ich kenne...
moderator : Sarah1 In der Tat, ein spannender Chat mit Substanz. Danke Herr Dr. Kaiser, danke an alle Teilnehmer!
Kaiser : DANKE! [:smile4:]
moderator : Viel Erfolg im Wahlkampf!
stefanje : Vilen lieben Dank, Herr Kaiser. Stehen Sie neben der Direktkandidatur auch auf der Liste?
Blume : Viel Erfolg Herr Kaiser
Kaiser : stefanje "Nur" Direktkandidat - aber mit Arndt Klocke und Berivan Aymaz haben wir gleich zwei Kölsche auf der Liste - also bitte nicht die Zweitstimmen vergessen (damit wir eine starke Fraktion im Landtag haben)
Kaiser : Blume DANKE [:smile4:]
moderator : Wir chatten morgen mit Herrn Kossiski (SPD). Dürfte auch interessant sein. Macht bitte auch mit. Einen schönen Abend zusammen!