Digitalisierungs-Offensive für Köln: Startschuss für die Gewerbegebiete

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b_800_534_16777215_00_images_Artikel_Chorweiler_2018_04_Spatenstich_im_Gewerbegebiet_Longerich_small.jpgKöln wurde gerade vom Institut für Wirtschaft zum deutschlandweiten digitalen Spitzenreiter gekürt. Mit der im Herbst gestarteten Digitalisierungs-Offensive von NetCologne soll diese Position in Zukunft noch weiter gestärkt werden. Das Kölner Telekommunikationsunternehmen investiert dafür in den kommenden fünf Jahren rund 100 Mio. Euro in die digitale Infrastruktur der Stadt. Mit dem heutigen Spatenstich rollen die Bagger ab sofort in den Gewerbegebieten.

Heute geht unsere Ausbau-Offensive in die nächste Runde“, freut sich NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. „Ab sofort bauen wir die Datenautobahn in den 10 größten Gewerbegebieten Kölns aus und erreichen darüber 85 Prozent der Unternehmen mit Gigabit-Geschwindigkeit.“ Der Ausbau startet parallel im Gewerbegebiet Longerich sowie in Merkenich, Hansestraße (Eil/Heumar), Schanzenstraße und Marsdorf. Ab dem Sommer folgen Hahnwald,
Maarweg, Ossendorf, Dellbrück und Niehl. Neu hinzugekommen ist außerdem der Airport Business Park.

Großer Zuspruch

„Schon jetzt haben sich 60 Prozent der Unternehmer für den kostenfreien Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes an ihrem Standort bei uns registriert. Bei diesem Projekt ist es uns wichtig, dass wir den Unternehmen die Chance auf
eine zukunftsfähige Infrastruktur liefern – ohne Quote oder Verpflichtung“, so von Lepel. Der Ausbau der Gewerbegebiete soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Interessierte Unternehmen können sich online anmelden:
https://www.netcologne.de/gewerbe .

Halbzeit im Klassenzimmer

Die Anbindung der Kölner Schulen an das Glasfasernetz läuft bereits auf Hochtouren. Hier wurden seit Herbst 2017 rund 50 weitere Schulen mit schnellen Datenleitungen versorgt. Darunter sind beispielsweise die Max-Planck Realschule in Porz, das Gymnasium in Rodenkirchen, die Heinrich-Böll Gesamtschule in Chorweiler und die Katholische Gemeinschaftsgrundschule Gutnickstraße in Roggendorf. Bis Ende 2018 werden die noch verbleibenden 50
Schulen folgen, sodass letztlich alle 300 Schulgebäude in Köln über einen direkten Glasfaseranschluss verfügen.

Stadtdirektor Dr. Stephan Keller:
„Bei der Anbindung der Schulen wird Köln bereits Ende 2018 die politischen Ziele erreicht haben. Eine solch schnelle Umsetzung ist nur durch gute Planung und zuverlässige Zusammenarbeit möglich.“

WLAN wächst in die Stadtbezirke

Bereits heute verfügt Köln über 850 Hotspots an zentralen Plätzen innerhalb der Stadt. „Bislang haben wir uns auf den stark frequentierten Innenstadtbereich konzentriert. Jetzt kommen weitere 200 neue Antennen hinzu, und das HotspotNetz wird weiter in alle Stadtbezirke hinein wachsen“, erklärt Keller. Die genauen Standorte sind derzeit in Prüfung. Das kostenfreie WLAN-Netz „HOTSPOT.KOELN“ wird täglich von rund 55.000 Menschen genutzt. Eine
Eingabe von persönlichen Daten ist nicht erforderlich.

Highspeed-Netz für 100.000 Haushalte

Auch der Glasfaserausbau von zusätzlichen 100.000 Haushalten innerhalb des Stadtgebiets ist in Vorbereitung. Die Hauseigentümer werden ab dieser Woche kontaktiert und können sich, genau wie die Unternehmen in den
Gewerbegebieten, für einen Glasfaseranschluss anmelden. Der Ausbau beginnt Anfang 2019, nachdem die Schulen und Gewerbegebiete fertiggestellt wurden. Nach Abschluss der Arbeiten können dadurch in Summe 450.000 Haushalte in Köln von Gigabit-Bandbreiten profitieren.

11.04.2018, NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH. Foto: Spatenstich im Gewerbegebiet Longerich, Netcologe

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